Zustände wie sie an der Bruchwiesenschule Alltag sind, dürfen nicht weiter hingenommen werden!

Zustände wie sie an der Bruchwiesenschule Alltag sind, dürfen nicht weiter hingenommen werden!

Mittelstandsvereinigung kritisiert Bildungsminister

In ihrer Vorstandssitzung am 18. Dezember 2017 hat sich die Mittelstandsvereinigung (MIT) der saarländischen CDU u.a. mit den Vorgängen an der Saarbrücker Bruchwiesenschule beschäftigt und einstimmig die folgende Stellungnahme beschlossen:

Die Bildungspolitik liegt dem saarländischen Mittelstand sehr am Herzen. Daher können solche Zustände, wie sie in der Saarbrücker Bruchwiesenschule offensichtlich Alltag sind, im Interesse eines friedlichen Zusammenlebens, der Integration von Migranten und einer guten kindlichen und jugendlichen Bildung und Vorbereitung auf das Berufsleben nicht hingenommen werden.

Offensichtlich ist das saarländische Bildungsministerium von der Situation überfordert. Der peinliche Fehltritt von Minister Commercon in diesem Zusammenhang im saarländischen Rundfunk verlangt danach, dass dafür die politische Verantwortung übernommen wird. Der Minister hatte Schule und Lehrern Rechenfehler und falsche Zahlen vorgehalten. Tatsächlich waren jedoch die Zahlen von Anfang an richtig. Dieser Umstand beweist, dass sich das Bildungsministerium und an seiner Spitze eben der Minister mit dem Brandbrief der Schule seit dessen Vorlage im Juni 2017 nicht ansatzweise und ernsthaft auseinandergesetzt hatte. Erst als die Saarbrücker Zeitung darüber berichtete, hat man sich im Ministerium offenbar hingesetzt und die Zahlen überprüft und dabei selbst gröbste Fehler gemacht. Hätte sich das Bildungsministerium aber sofort im Sommer diesen Jahres mit dem Anliegen der Schule und der Lehrerschaft auseinandergesetzt, hätte man schon längst gewusst, dass die Zahlen hinsichtlich des Migrationsanteils tatsächlich stimmen.

Das Verhalten des Ministers ist ein unwürdiges Trauerspiel und setzt nahtlos die Beispiele ideologischer Verblendung fort. Er unterstellt den Lehrern generell, gegen Inklusion zu sein. Tatsache ist aber, dass das rücksichtslose, ideologisch geprägte Durchsetzen der Inklusion ohne ausreichendes Personal und ohne angemessene Finanzmittel zum Scheitern verurteilt sein muss.

Und es stellt sich ernsthaft die Frage, wie eine Integration in welche Mehrheitsgesellschaft funktionieren soll,  wenn der Migrationshintergrund der Schüler 75 oder gar 86 % beträgt und ein besonderer Sprachförderbedarf bei 20 % der Schüler gesehen wird. Hier können nicht die Werte unserer westlichen Demokratie und des Grundgesetzes vorgelebt werden, weil eine andere Kultur im Alltag der Schule dominiert.